Slytherin Snakes

 

 

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Kapitel 17: Unannehmlichkeiten



"Das ist also ein Quidditchfeld?!"

"Hm, ja, hast du noch nie eines gesehen?"

"Nein und fliegt man wirklich da wirklich mit Besen?! Ich meine fällt man da nicht runter?"

"Eigentlich nicht, wenn man es richtig macht. Vielleicht zeigt dir Madam Hooch nachher wie das geht."

"Ich weiß nicht Severus, ich vertraue Höhen nicht besonders."

Er lachte laut auf. Es würde ihr Spaß machen, allen machte Quidditch Freude, sogar ihm, wie er sich selbst eingestand.
Nein, das war das Richtige. Er war auf dem richtigen Weg. Sie lächelte öfters und ein-, zweimal hatte er sie sogar zum Lachen gebracht.

Sie waren schon auf dem Rückweg zum Schloß, als Angela Hooch, kam um die neue Schülerin zu begrüßen. Sie hatte Verwandte in Venedig besucht und von Dumbledore das Nötigste erfahren. Genug auf jeden Fall, dass ihr Herz voller Mitleid für das Mädchen war.

"Hallo ich bin Angela Hooch, ich unterrichte die schwierige Kunst des Fliegens", sagte sie und warf Snape einen bösen Seitenblick zu.

Sie hatte ihm nicht vergeben, daß er sie so unhöflich aus dem Büro des Direktors geworfen hatte.

"Freut mich Sie kennen zu lernen. Severus hat gesagt, daß Sie mir vielleicht das Fliegen mit dem Besen beibringen."

Angela starrte das junge Mädchen verblüfft an, noch nie hatte jemand den mißgelaunten Tränkemeister mit Vornamen angeredet, außer dem Direktor natürlich. Severus sah das verwirrte Gesicht seiner Kollegin und mußte grinsen, aus dem Grinsen wurde Lachen. Sie blickte noch erstaunter, sie hatte den Mann noch nie wirklich lachen gesehen. Das brachte sie zum Lächeln - das Mädchen hatte Licht in die Dunkelheit dieses Mannes gebracht, das glich einem Wunder.

Natürlich zeigte sie dem Mädchen den richtigen Umgang mit dem Besen und es machte Spaß.

"Willst du nicht mitmachen, Snap- Severus?"

"Nein, danke ich bleibe lieber auf dem Boden."

Er nahm auf der Tribüne Platz und beobachtete belustigt Alinas erste Flugübungen. Sie war zwar kein Naturtalent, wie dieser Potter, aber so schlecht hielt sie sich nicht. Irgendwann schnappte er sich dann doch einen der Schulbesen und raste an Alina vorbei und klaute ihr dabei ihr Haarband.

"Gib das zurück, Severus!"

"Wenn du es haben willst, mußt du mich zuerst einmal fangen!"

"Na warte Severus, ich krieg dich!"

So wurde nach Severus und dem Haarband gejagt, natürlich hatte sie kaum eine Chance gegen den flugerfahrenen Professor. Doch Hooch beteiligte sich alsbald an der Jagd und Severus geriet arg in Bedrängnis. Beide schienen sich heftig um ihre Besen zu streiten. Als würden sie gegenseitig versuchen einander vom Besen zu jagen.

Was tatsächlich der Fall war, letzten Endes landete der Professor und gab Alina ihr Haarband zurück, was jetzt völlig nutzlos war. Sie würde eine ausgiebige Dusche brauchen um ihre Haare wieder unter Kontrolle zu kriegen, so zerzaust wie die waren. Mit roten Wangen und zerstörten Frisuren, kehrten sie wieder in das Schloß zurück.

"Ist es damals um sie gegangen?", fragte Hooch neugierig den anderen Mann.

Severus nickte.

"Dann verstehe ich es, sie scheint dich sehr zu mögen, kaum zu glauben."

"Danke ich weiß, daß ich unausstehlich bin."

"Das war nicht so gemeint!"

"Doch das war es, und verzeih meine Ehrlichkeit, ich mag meine Unausstehlichkeit."

"Du bist wirklich-"

"Unausstehlich?"

"Grrrmpf."

Alina sollte zum Direktor, sie war noch immer gut gelaunt vom Quidditch, als sie das Büro betrat. Doch noch jemand außer Dumbledore war da. Jemand, auf den sie gut und gerne verzichtet hätte. Da saß niemand anders als Alastor Mad Eye Moody. Ihre Haltung versteifte sich merklich.

(An. d. Aut.: Da ist er noch der Echte!!)

"Albus, Sie wollten mich sehen?"

"In der Tat Alina, setz dich doch."

Alina schüttelte nur mit dem Kopf und starrte Moody hasserfüllt an. Severus hatte mit ihr lange über diesen Mann geredet und sie wußte auch so einiges aus den Aufzeichnungen ihres Vaters und Großvaters. Vor allem aber, daß er geglaubt hatte, sie würde ihrer Großmutter etwas antun wollen schmerzte sie.

"Alastor ist hergekommen, weil er mit dir reden will."

"So? Wer sagt, daß ich mit ihm reden will. Seiner Meinung nach gehören schließlich alle Todesser nach Azkaban."

"Alina, das ist nicht wahr."

"Dann ist Severus ein Lügner? Ich denke eher nicht. Haben Sie eine Ahnung was Ihre netten Kollegen im Ministerium mit mir gemacht haben! Glauben Sie das war ein Spaziergang? Mein ganzes Leben habe ich gegen 'Die' gekämpft, nur um dann fest zu stellen, daß sie Recht haben, in diesem Punkt zumindest. Nein mich interessiert nicht was Sie zu sagen haben. Nur eine Sache möchte ich Ihnen sagen, ich hatte nie vor, meiner Großmutter etwas an zu tun, und ich werde es nie vorhaben!"

Sie wollte aus dem Büro stürmen, aber der Direktor hielt sie auf.

Moody erwiderte kalt ihren Blick. "Finden Sie sich am 13. August im Ministerium ein, ihr Fall wird dann behandelt und seien Sie pünktlich, Miss Allicent!" Er stapfte wütend aus dem Büro.

"Es tut ihm leid, Alina", begann der Direktor.

Sie sah ihn mit traurigen Augen an.

"Mir auch Sir. Was heißt mein Fall wird behandelt?"

"Nun der Zaubereiminister ist von deiner Unschuld nicht überzeugt."

"Ich auch nicht, aber Severus sagt, dass ich nichts dafür kann."

"Du bist unschuldig, ich weiß manchmal ist es schwer, die Dinge die passieren zu akzeptieren, aber du konntest nichts dafür, das ist etwas was du akzeptieren mußt."

Sie nickte leicht.
Die folgende Zeit verbrachte sie hauptsächlich mit Severus, er spielte mit ihr Fangen auf dem Besen, oder manchmal, wenn sie Lust hatten, brauten sie gemeinsam einen Trank. Er versuchte auch ihr Zaubererschach beizubringen, aber dafür hatte sie kein Talent. Etwas verwunderlich bei ihrem Intellekt. Doch sonst sorgte er oder einer der anderen Lehrer für Kurzweile. Sie war wirklich glücklich und dieser schreckliche Albtraum ließ sie mit der Zeit in Ruhe, was daran lag, daß der Professor oft bis mitten in der Nacht bei ihrem Bett saß und ihr die Geschichte von Hogwarts erzählte. Die Zeit verging und der August kam und mit ihm der Tag der Verhandlung, etwas das Alina wirklich Angst machte.

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