Von Mördern und Verrätern

 

 

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Kapitel 56: Endlich erlöst!



Sirius fand Harry in der Küche am Tisch sitzend, seinen Blick nachdenklich vor sich auf die Holzplatte gerichtet, von der er abwesend mit seinem Nagel einen imaginären Fleck wegkratzte.

Sirius seufzte und setzte sich seinem Patensohn gegenüber. Der Junge sollte wirklich nicht hier sein und solche Szenen beobachten müssen. Aber sein egoistisches Selbst war dennoch froh, dass er etwas Zeit mit James' Sohn verbringen konnte. Wenn bloss Snape nicht hier wäre...

"Was war los mit ihm?" fragte Harry schliesslich die Tischplatte vor ihm.

"Er hatte wahrscheinlich einen Flashback oder einen Alptraum. Oder beides. Ich weiss es nicht. Aber er wird wohl während seiner Gefangenschaft genug neue Munition bekommen haben, damit es für ein paar Jahre Alpträume reicht."

Harry sah nun zu Sirius hoch und in seinen Augen stand eine seltsame Mischung aus Schuld und Verwirrung. "Als ich ihm gestanden habe, dass ich es war, der ihn verraten hat, hat er recht gefasst reagiert und es sogar recht gelassen genommen... jedenfalls für seine Verhältnisse. Damals hätte ich mit einem Wutanfall gerechnet. Doch nun wollte ich ihm nur helfen, wie auch du, und er ist komplett ausgerastet und schreit um sich."

Sirius hielt mit Bedauern den Blick seines Patensohnes. Nein, der Junge sollte wirklich nicht hier sein. "Nun..." Er zögerte einen Moment. "Snape mag sich zwar als furchtloses Ekel hinstellen, aber ich glaube er hat Angst vor uns."

"Angst?" Harrys Augen schienen vor Unglauben immer grösser zu werden.

Sirius nickte und seine Stimme senkte sich zu einem betretenen Flüstern. Er hätte nie gedacht, dass er dies jemals von Snape sagen würde, aber in den Stunden, in denen er über seinen ‚Patienten' nachdachte und überlegte, wie er Albus beweisen konnte, dass er Recht hatte, war er zu einigen eher unangenehmen Schlussfolgerungen gelangt. Einige Dinge, die eigentlich Snapes von Natur aus schon misstrauischem Charakter sehr entsprachen. Gewisse Geschehnisse aus ihrer Kindheit, über die er auch schon stolzer gewesen war, liessen diese Erkenntnis nur noch wahrscheinlicher erscheinen. "Dass du ihn verraten hast, hat er von dir erwartet. Schliesslich bist du James Potters Sohn. Dass wir ihm helfen wollen, kauft er uns nicht ab. Er hat leider auch nicht viel Grund dazu."

"Warum? Wegen der Sache mit der Heulenden Hütte?"

Sirius schüttelte den Kopf. "Nicht nur. Weißt du, Snape war nicht sehr beliebt in der Schule und James und ich haben ihn absolut nicht gemocht und es ihn auch fühlen lassen. Er war auch ein zu einfaches Ziel. Unbeliebt, ungepflegt und fies. Und der fettige Idiot ist auch immer auf unsere Streiche eingegangen und hat sich gerächt und zwar so, dass es wirklich weh tat und an der Grenze zur dunklen Magie war. Aber wir waren zu viert, okay, zu dritt, da Remus so gut wie nie mitgemacht hat. Dennoch, wir waren immer drei gegen einen und wir haben einige fiese Dinge getan und Snape vor der ganzen Schule blossgestellt. Damals fanden wir es auch noch lustig, ihn vor den ganzen anderen Schülern kopfüber hängen zu lassen und ihm die Unterhose auszuziehen. Wir haben alles damit gerechtfertigt, dass der Blödmann es verdient hat. Er war der gemeine Slytherin, der keine Skrupel zu kennen schien und wir wollten ihm weh tun. Er hatte immerhin einen noch mieseren Charakter als Draco Malfoy. Und dann war ja auch noch die Sache mit der Hütte, wobei er hätte getötet werden können. Snape ist sich sicher, dass ich ihm, genau wie früher, jederzeit wieder in den Rücken fallen werde, und da du James Sohn bist, erwartet er dies auch von dir.

"Aber er hat euch ja auch provoziert", betonte Harry, der während seiner Erzählung von der ausgezogenen Hose etwas bleicher geworden war. "Hätte er dies nicht gemacht, dann hättet ihr ihn auch in Ruhe gelassen. Ich meine, Malfoy provoziert mich ja auch andauernd."

Sirius senkte den Kopf, plötzlich nicht mehr dazu fähig in die hoffnungsvollen und vertrauenden Augen seines Patensohnes zu sehen, und er fühlte zu seinem Unwillen, wie ihm das Blut in die Wangen schoss. Sollte er den Jungen anlügen? Harry bräuchte bloss Remus, oder noch schlimmer, Snape selber zu fragen und dann wäre er für immer unglaubwürdig in den Augen seines Patensohnes. "Ehrlich gesagt, wir brauchten nicht immer eine Provokation um ihn anzugreifen", fing er zögernd an und versank in seine eigenen Erinnerungen an James, die Herumtreiber und die wohl beste Zeit in seinem Leben mit wahren Freunden immer um ihn. "Wir waren jung und Snape war unser ausgesuchter Feind, der dazu da war von uns fertig gemacht zu werden. Wir waren beliebt und galten als cool, wenn wir ihm mal wieder eins auswischten. Wir gingen auch schon mal auf ihn los aus dem einfachen Grund, weil wir es konnten, oder, wie die Sache mit der Unterhose, um die anderen zu beeindrucken." Er sah auf und suchte nach Verständnis für blödes Teenagergehabe in den Augen des Jungen, fand aber bloss Abscheu und Schock darin.

Sirius fluchte innerlich. Irgendwie hatte sich die ganze Geschichte nicht so angehört, wie er sie geplant hatte und viel zu spät erinnerte sich Sirius daran, wie ihm Harry erzählt hatte, wie schlimm es für ihn gewesen war, wenn er vor der ganzen Schule ausgestossen und ausgelacht worden war. Er hätte Harry lieber gar nicht von den ‚nicht so rühmlichen Taten der Herumtreiber' erzählen dürfen. Nun dachte James Sohn, dass sie die allein Schuldigen waren. Warum hatte er sich auch dazu hinreissen lassen, mit Snape Bedauern zu haben? Das hatte er nun davon. Es war ja bei weitem nicht so, dass Snape unschuldig war. Weit davon entfernt. Bei dem Gedanken nahm er sogar das altbekannte, und irgendwie vertraut wirkende Flackern heissen Zorns wahr, aber die Flamme schaffte es schon eine Weile nicht mehr, sein ganzes Sein auszufüllen und blieb ein unangenehm warmes Gefühl in seiner Magengegend.
"Ausserdem hat der fettige Mistkerl ja auch ausgeteilt und er konnte gut austeilen, das sage ich dir...", fügte er in einem fast flehenden Ton hinzu... und bereute seine Worte sofort wieder, als Harry nicht antwortete. Zugegebenermaßen war seine Rechtfertigung in Harrys Augen wohl mehr als unzureichend.

Einen unerträglichen Moment lang war es still. Harrys Augen waren weit geöffnet und die unterschiedlichsten Gefühle spiegelten sich auf seinem Gesicht, keines davon positiv.

"Das kann nicht stimmen. Ich meine, er ist immer derjenige, der so fies ist. Du würdest doch niemanden unprovoziert angreifen, nur um andere zu beeindrucken. Und Dad..."

Sirius hasste sich dafür, dass er das Thema überhaupt aufgegriffen hatte. "James war ein guter Mensch und du solltest wegen einiger unbedachter Jugendstreiche nicht anders über ihn denken. Ausserdem kannst du unmöglich verstehen, was damals zwischen uns Herumtreibern und Snape abgelaufen war. Snape war kein Engel. Alles andere als das. Sonst hätte uns das Ganze auch nicht halb so viel Spass gemacht." Sirius versuchte vergeblich ein Grinsen bei dem Gedanken zu unterdrücken.

Harry schluckte schwer und senkte wieder den Blick auf die Tischplatte.

"Harry...", begann Sirius. Er musste zumindest versuchen dem Jungen zu erklären, was damals alles vorgefallen war. Das Andenken an seinen Vater war alles was von James noch blieb und Sirius würde es nicht zulassen, dass es in den Augen seines einzigen Sohnes beschmutzt würde.

Doch weiter kam er nicht, denn in diesem Moment klopfte es laut an der Tür.

Sirius fluchte leise auf. "Harry", sagte er wieder, unwillig die Sache so einfach fallen zu lassen.

"Ist schon gut, Sirius."

"Harry, schau mich an."

Nach einer unendlich langen Sekunde blickte der Teenager schließlich auf und begegnete seinem Blick. Sirius las zu viel Enttäuschung darin, als dass er beruhigt sein konnte.

"Wir sprechen noch darüber, Harry. Versprochen. Aber bitte denke nicht schlecht über deinen Vater, okay?"

Der Junge nickte, doch die Zuversicht erreichte seine Augen nicht.

Erneut ertönte das Klopfen, aber mit noch mehr Nachdruck als zuvor. Mit einem letzten fast schon verzweifelten Blick auf Harry und einem leisen Seufzen erhob sich Sirius, um den Ankömmling herein zu lassen. Eigentlich wussten bloß Albus, Remus und Pomfrey von dieser Hütte, aber die würden wohl einfach eintreten und nicht klopfen. Genau deshalb dürfte es aber trotzdem kaum ein Feind sein, denn die würden sicher auch nicht klopfen. Immerhin war die Tür nie verschlossen. Außerdem hätten die magischen Warnschilde um die Hütte angeschlagen. Warnschilde, die Remus selbst entwickelt hatte, auf der magischen Basis eines einfachen Feindglases.

Als er die Tür öffnete, blickte er in das grinsende Gesicht von Nymphadora Tonks und dem großgewachsenen, dunkelhäutigen, ernst aussehenden Kingsley Shacklebolt.

"Was macht ihr denn hier?"

Tonks grinste noch immer. "Dumbledore schickt uns."

"Und wozu? Ich dachte ihr seid dabei die Verstecke zu überwachen?"

"Das waren wir auch", sagte Shacklebolt mit seiner tiefen Stimme. "Aber zur Zeit gibt es nichts zu tun, außer zu warten und sie weiter abzuhören. Wir haben einen Kontrollpunkt im Hauptquartier eingerichtet. Im Moment ist es Dungs und Mollys Schicht, diesen zu überwachen. Das ganze Hauptquartier wurde so eingerichtet, dass wir jederzeit bereit sind. Alle Mitglieder, die das ohne aufzufallen tun können, verbringen jede freie Minute dort. Die anderen sind auch jederzeit auf Abruf. Sobald das Signal kommt, schlagen wir zu."

Sirius erinnerte sich in dem Moment wieder an seine Manieren und machte eine einladende Geste.

"Na, dann kommt mal herein in die gute Stube. Es ist viel zu kalt draußen. Sagt mir bloß nicht, dass ihr gekommen seid um uns an Weihnachten Gesellschaft zu leisten. Das wäre sinnlos. Harry und ich werden nämlich an Heiligabend zum Fuchsbau gehen. Snape wird schon einige Stunden alleine klar kommen. Albus kann uns nicht alle Freude nehmen."

"Daraus wird wohl nichts, mein lieber Cousin", sagte Tonks.

Sirius schnaubte. "Und warum nicht? Wenn ihr was dagegen habt, könnt ihr gerne das Babysitten übernehmen. Ich werde auf jeden Fall mit meinem Patensohn richtig Weihnachten feiern gehen, egal ob es euch passt oder nicht." Zum Nachdruck verschränkte er die Arme vor der Brust.

"Dann werdet ihr so ziemlich alleine im Fuchsbau sein, da die ganze Weasley-Familie im Grimmaultsplatz ist", kicherte Tonks.

"Was ist los?" kam Harrys Stimme von der Küche her und kurz darauf trat der Teenager auf den Flur und beäugte die beiden Auroren kritisch und neugierig. "Oh, Besuch?"

"Ja", antwortete Sirius. "Das hier sind Nymphadora Tonks und Kingsley Shacklebolt. Beides Auroren und Mitglieder des Phönixordens."

Harrys Augen wurden groß und Tonks machte einige Schritte auf ihn zu, bevor sie sich theatralisch vor ihm verbeugte.

"In Fleisch und Blut."

Harrys Blick verblieb einen Moment auf dem neongelben, nach hinten gestylten Haar der jungen Aurorin (das irgendwie aussah, als wäre sie vor ihrer Ankunft hier in einem Windkanal gewesen), bevor er sich fasste und ihr freundlich zunickte. "Sehr erfreut."

Tonks hatte seinen Blick allerdings bemerkt und kicherte wieder, während sie gedankenversunken eine besonders spitze, nach hinten abstehende Strähne nachfuhr. "Denkst du Grün wäre besser?"

Und dann wechselte das Haar auch schon die Farbe in ein grelles Hellgrün und Harrys Augen wurden noch größer.

"Tonks, hör auf anzugeben", schalt Shacklebolt freundlich.

"Ich gebe nicht an", sagte Tonks.

"Natürlich tust du das. Sonst würdest du nicht jedes Mal, wenn du auf ein weiteres der Kinder triffst, deine Fähigkeit vorführen." Zu Harry gewandt sagte er: "Tonks ist ein Metamorphagus. Sie kann ihr Aussehen ändern, wenn sie will."

"Ist ja schön, dass ihr hier seid", lenkte Sirius die Aufmerksamkeit des Aurors auf sich. "Aber warum?"

"Wie gesagt, Albus hat uns geschickt", sagte Tonks jetzt wieder ernster. "Poppy wird auch in Kürze hier eintreffen. Wir sollen Snape ins Hauptquartier bringen."

Sirius dachte einen Moment, er hätte sich verhört. Das konnte doch nicht wirklich passieren. "Ich bin ihn los? ICH BIN IHN LOS!" Sirius fühlte sich, als ob er die ganze Welt umarmen könnte, begnügte sich aber mit Harry, um den er seine Arme schlang und ihn eine viertel Drehung herumwarf, so dass der Teenager strauchelte und sich nur mit Mühe auf den Beinen halten konnte.

"Es gibt doch einen Gott. Harry, wir werden wundervolle Weihnachten haben. Endlich wieder ungestörte Nächte, und Gesprächspartner, die einen nicht immer gleich angiften! Und das beste", er erschauderte vor Abscheu, "ich muss Snape nicht mehr füttern und ihm nicht mehr helfen aufs Klo zu gehen!"

Ein glucksendes Geräusch ließ ihn innehalten. Tonks versuchte vergeblich ihr Lachen zu unterdrücken und auch Shacklebolts Mundwinkel zuckten verräterisch. Bloß Harry schien die Beschreibung von Snapes Hilflosigkeit bei so einer persönlichen Sache nicht zu amüsieren. Er hatte den Kopf gesenkt und scharrte mit dem Fuß betreten auf dem Teppich herum. Sirius bereute seine gedankenlosen Worte ein wenig, aber nur ein wenig. Snape hatte immer sein Bestes getan, sich auch bei den anderen Ordensmitgliedern unbeliebt zu machen und sie würden diese kompromittierenden Informationen eventuell später gegen ihn missbrauchen. Selber Schuld.

"Na, dann schafft ihn mal hier weg. Ich gehe packen. Harry, kommst du?" fragte er.

"Warte mal, Sirius", rief ihm Tonks hinterher. Sie warf ihm einen kleinen Stein zu, den Sirius entspannt mit einer Hand auffing. "Dein Portschlüssel, damit du Harry ins Hauptquartier bringen kannst", grinste sie. " Ohne den kommt Harry hier nicht weg." Sie sah mit einem Stirnrunzeln die Treppe hoch. "Kingsley und ich warten noch auf Poppy, bevor wir Snape bewegen. Sie will erst sicherstellen, dass er den Stärkungstrunk von heute morgen gut verkraftet und dessen Wirkung inzwischen nachgelassen hat."

"Öhm, da gibt es vielleicht ein kleines Problem..."

"Was für ein Problem?" erklang eine neue Stimme und Sirius drehte sich um, um Poppy Pomfrey unter dem noch immer offenen Türrahmen stehen zu sehen.

"Sagen Sie mir nicht, dass Sie schon wieder für noch mehr Probleme gesorgt haben, Mister Black."

"Der da oben ist der einzige, der hier Probleme macht", fuhr sie Sirius gehässig an. "Er hatte einen Alptraum und ich habe ihm einige Tropfen des Traumlos-Schlaftranks gegeben."

Die Heilerin seufzte tief durch. "Mister Black..."

"Ja, sagen Sie es nur!" antwortete Sirius gereizt. "Da wird man ungefragt dazu verdonnert den Bastard zu pflegen, obwohl ich nicht im geringsten daran interessiert bin, ob es ihm gut geht und dann will man mal helfen, obwohl der dumme Idiot es nicht verdient hat, und alles, was es einem bringt, ist zusammengestaucht zu werden. Wieder mal so typisch..."

Wütend drehte er sich um und begann die Treppe hoch zu gehen. "Macht doch was ihr wollt. Ich bin auf jeden Fall fertig mit Snapes Pflege. Ich gehe packen. Harry, wir apparieren in zehn Minuten, okay?" Ohne auf eine Antwort zu warten, verschwand er nach oben und ging in sein Zimmer.


Er brauchte sogar weniger als zehn Minuten, bis er mit seinem gepackten Seesack wieder im Foyer stand und ungeduldig auf Harry wartete. Tonks und Kingsley waren noch immer im Eingangsbereich, beide in ein hoffnungslosen Handgemenge mit einem zusammengefalteten Muggelgerät verwickelt, das aussah wie ein Stuhl, der anstatt der Beine vorne zwei kleine, wild umherschwenkende und an der Seite zwei übergroße Räder hatte.

"Autsch", fluchte Tonks auf und schob sich mit schmerzverzerrtem Gesicht ihren Daumen in den Mund. "Das Ding ist ja lebensgefährlich!"

"Für dich ist so ziemlich jedes Gerät lebensgefährlich, Tonks", beleerte sie Kingsley, der aber auch nicht gerade glücklich aussah, als er versuchte die ineinander verhedderten Vorderräder auseinander zu schütteln.

"Warum bringen wir nicht einfach den Portschlüssel nach oben und apparieren ihn direkt vom Bett nach Grimmaultsplatz?" schmollte Tonks, während sie ihren Daumen nach sichtbaren Quetschungen absuchte, aber dies dann mit einem Seufzen aufgab.

"Vielleicht weil das Haus mit Schutzzaubern belegt ist und man nicht hinein apparieren kann?" warf Sirius etwas genervt ein. Wo blieb bloß Harry so lange?

Tonks verdrehte die Augen. "Das weiß ich selber. Es war eine rhetorische Frage."

"Und ebenso wenig können wir ihn laut Poppy schweben lassen. Wegen der Überladung. Er braucht alle Reserven, die er hat, fürs Apparieren", murmelte Kingsley, bevor er einen lauten Triumphschrei ausstieß und sich der Stuhl mit einem letzten Geklapper auseinander faltete.

In diesem Moment kam auch Harry die Treppe herunter, einen Koffer in der Hand. "Ich bin fertig, Sirius."

Sirius nickte und drehte sich um, während er die Hand lässig in Richtung der beiden Auroren hob. "Man sieht sich."

"Wahrscheinlich schon bald", sagte Shacklebolt. "Sobald Pomfrey das Okay zum Apparieren gibt. Komm, Tonks, schaffen wir dieses Ungetüm nach oben zu ihr und Snape."



 

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