Slytherin Snakes

 

 

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Kapitel 12: Flucht nach vorne



Es war soweit. Heute sollte sie den Lord zurückholen, sie hatte schon seit zwei Wochen das Gefühl, dass es bald so weit wäre. Doch sie hatte bis zum Schluss die Hoffnung gehabt, daß es nicht passieren würde. Doch nun trug sie einen Todesserumhang und Malestrade hatte ihr Zimmer betreten. Auch er war in festlicher Robe gekleidet.

"Komm Kind, dein großer Auftritt."

Er lächelte sie an. Doch sie bewegte sich nicht. Sie war starr vor Angst und Verzweiflung. Sicher sie hatte den Trank, sicher in ihrem Umhang verstaut, aber gab es keinen anderen Weg?

"Zierst du dich schon wieder? Komm jetzt!"

Er zog seinen Zauberstab, doch Alina war schneller. Ohne weiter nach zu denken, schockte sie den Mann, dann rannte sie aus dem Herrenhaus. Wie lange würde es unbemerkt bleiben? Vielleicht fünf Minuten, eher weniger. Ohne auf irgendein magisches Gesetz zu achten, apparierte sie in zum Haus ihrer Großmutter.
Den aufgeschreckten Aufschrei einer Muggel, ignorierte sie völlig.

Sie rannte in das Haus. "OMA!"

Zuerst rührte sich nichts und dann kam jemand in die Küche gelaufen. Alina hatte inzwischen einen Apparationabwehrzauber gesprochen. Ihrer Großmutter musterte sie misstrauisch. "Was ist denn los Kind?"

"Nichts, ist dein Kamin angeschlossen?"

"Ans Flohnetzwerk, ja ich glaub schon."

"Gut dann komm! Wohin es geht, keine Ahnung, irgendwohin, nur weg von hier!"

"Na gut, ich weiß wo wir hin können!"

Sie nannte Alina die Adresse und kurz darauf, standen sie in einem ausladenden Kamin. Vor Alina öffnete sich ein hübsches Wohnzimmer, nur gleichzeitig das unaufgeräumteste, das sie je gesehen hatte. Wer auch immer hier lebte, hatte erstens keinen Hauselfen und wußte zweitens offensichtlich nichts über Aufräumzauber.

Magrat rief immer wieder den Namen der Person, die hier lebte. Alina währenddessen verbrannte den Umhang, denn sie konnte keine Fragen in der Richtung brauchen. Wer auch immer hier lebte war nicht da. Allerdings wer, es auch war, war paranoid in Alinas Augen, derartig viele Spickoskope hatte sie noch nie gesehen.

Eine 'Plopp' kündigte einen Zauberer an.

"Mag?!"

"Hier sind wir in deinem Wohnzimmer, oder was davon halt sichtbar ist."

Der Mann stapfte in sein Wohnzimmer, er hatte ein vernarbtes Gesicht und ihm fehlte ein Auge, stattdessen rotierte dort ein magisches. Alina wich vor dem furcheinflössenden Mann zurück.

Der Mann grinste sie breit an. "Ich bin Alastor 'Mad Eye' Moody und du mußt Alina sein, hab ich recht."

"Der 'Mad Eye' Moody!?"

"Hmm, denke schon, mich gibts nur in Einzelausfertigung, du brauchst dich aber nicht vor mir zu schrecken, ich reiß dir schon nicht den Kopf ab. Aber ein wenig merkwürdig ist das schon. Was ist denn passiert?"

Er hatte die Frage gestellt, die Frage die Alina nicht beantworten konnte und wollte.

"Na los setzt euch, ich mach nur mal einen Tee und dann reden wir."

Er beherrschte, also doch Aufräumzauber und die beiden Frauen nahmen auf den bequemen Sesseln Platz. Ein paar Augenblicke später kehrte der Mann mit einer riesigen Kanne und einigen unterschiedlichen Tassen zurück.

"Also Alina, was machst du so, das hier ist wohl kein Höflichkeitsbesuch und wieso seid ihr mit Flohpulver gekommen, ich dachte du hasst diese Art zu reisen Mag."

"Tu ich auch, es war eillig."

Der Mann nickte. "Und warum?"

Magrat schüttelte jedoch mit dem Kopf, sie wußte es nicht, so wandte sich Alastor endgültig Alina zu. "Also was ist passiert."

"Nichts ungewöhnliches, ich wollte nur Magrat in Sicherheit wissen, das ist alles."

"Ist sie denn in Gefahr?"

"Wäre sie sonst hier?"

"Redest du immer so viel?"

"Nein."

"Mädchen!"

"Alina, Liebes, was ist denn los, warum hast mich in letzter Zeit nicht besucht?"

"Keine Zeit, ich war beschäftigt!"

"Sie haben es dir verboten, weil...."

"Hmmm und wenn es so wäre?"

"Kind, rede mit uns, verschließ dich nicht, wir können dir helfen."

"Nein, das könnt ihr nicht und Oma schon gar nicht, du kannst froh sein wenn du überlebst!"

"Ach! Sollte nicht so schwer sein, ich habe Voldemort auch überlebt."

"Tja, wenn du meinst."

"Wer will denn Magrat, etwas tun?"

"Sind Sie der Auror oder nicht!"

Alina starrte Alastor wütend an, der seinerseits schnaubte. Das Kind provozierte ihn, nur warum bloß?

"Also gut, ich weiß es nicht, hättest du die Güte es mir zu sagen, dann wäre es nämlich leichter sie zu schützen."

"Malfoy, Lucius Malfoy und wenn Sie jetzt fragen warum, dann sind Sie echt dämlich! Schließlich waren Sie auch der Grund warum ich Oma nicht mehr sehen durfte!"

"Ach, ich bin der Grund, dann werde ich wohl ein paar Worte mit deinem Vormund wechseln müssen! Wo ist der Kerl überhaupt?"

"Ich schätze immer noch in meinen Zimmer, wenn ihn keiner geweckt hat."

"Du hast ihn geschockt?"

"Tja ja."

Alastor reichte es, er sprang auf und zog sie zu sich. "Spiel keine Spielchen mit mir Kind, dafür bin ich zu alt! Entweder sagst du was du zu sagen hast oder du verschwindest!"

"Tolle Idee, also wenn Sie mich bitte loslassen würden!"

Wieder strich sie sich unbewußt über den Arm, eine Geste die sie immer machte, wenn sie ausgesprochen nervös und angespannt war und wenn sie Angst hatte.

Alastor bemerkte die Bewegung sehr wohl und es gefiel ihm nicht, er hatte zu viele Leute gesehen, die das gemacht hatten. Trotzdem ließ er sie los. "Setz dich hin!", bellte er, aber Alina dachte nicht daran, sie wollte nur noch weg. Schmerzen der letzten Wochen meldete sich, sie spürte wie sie wankte. Ließ sich aber nichts von ihren Problemen anmerken. "Nein, ich gehe!"

Damit drehte sie sich um und endgültig zu gehen, aber er riß sie herum und schob in einer harten Bewegung den Ärmel ihres Kleides zurück. Das Mal, sonst unsichtbar, glühte in einem leichten grünen Schimmer. Alastor drehte durch.

"WO HAST DU DAS HER!"

Doch sie antwortete nicht, sie traute dem Mann nicht.

"Du bist eine verdammte Todesserin!"

"Ja."

"Bist wohl auch noch verflucht stolz darauf wie! Na warte, dir werd ich beikommen!"

Über ein magisches Gerät rief er einen Typ Namens Scott. Wie sich herausstellte, war er der Abteilungsleiter der Strafverfolgung, binnen von Minuten wimmelte es von Auroren und Ministeriumsmitarbeitern in dem Haus von Alastor.

Magrat war vor Schreck in Ohnmacht gefallen und das war auch gut so. Denn Alina wurde wie eine Schwerverbrecherin behandelt. Sie wehrte sich nicht, selbst wenn sie gewollt hätte, man hätte ihr keine Chance gegeben. Nein in den Augen, dieser Leute war sie ein Monster.

Währenddessen hatte Lucius erfahren, dass Alina davongelaufen war und über ein paar Beziehungen wußte er, daß sie sich in Gewahrsam befand. Er mußte sie kriegen, bevor sie verhört wurde und wirklich, er schaffte es sie, alleine anzutreffen. Statt ihr zu drohen, wandte er einen starken Gedächtniszauber an, das sollte reichen. Dann verließ er so rasch er konnte das Gebäude.

Kapitel 11

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