Von Mördern und Verrätern

 

 

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Kapitel 49: Remus


Remus Lupin apparierte direkt vor seinem Haus und ein Lächeln zog sich über sein Gesicht. Er war ein Mensch, der viel herumgereist war, doch dieser Platz war immer ‚Zuhause' gewesen. Dass sein bester Freund auch hier war, war nur noch besser, und auch Snapes Anwesenheit, auch wenn dieser Grund traurig war, war nicht schlimm. Endlich einmal hatten die noch verbleibenden Herumtreiber und der Slytherin die Chance, vergangene Ungerechtigkeiten wieder gutzumachen und zu einer Übereinkunft zu kommen.

Lupin zog seinen Umhang etwas enger um seinen Körper. Der Herbst entwickelte schon recht kühle Temperaturen und der erste Schnee würde wohl nicht mehr sehr lange auf sich warten lassen.

Mit hastigen Schritten eilte er zum Eingang und stieß die Haustür auf. Hier in der Wildnis war es nicht nötig abzuschließen, was teils dafür verantwortlich war, warum sich Remus hier so wohl fühlte. Hier gab es keine Verbrechen und nur Ruhe und Frieden.

"Sirius?" rief er in das Haus, als er die Eingangstür hinter sich schloss. "Wo bist du, Tatze?"

Anstatt einer Antwort drang ein klirrendes Geräusch aus Richtung der Küche zu ihm.

Er bewegte sich nach links zu dem kleinen Raum und als er dort ankam, sah er Sirius, der sehr aufgebracht aussehend gerade dabei war, die Scherben einer Tasse vom Steinboden aufzuheben, während er ununterbrochen durch zusammengepresste Zähne fluchte. "Das ist nur sein Fehler. Dieser verdammte Mistkerl. Er soll es ruhig versuchen, mich auszuliefern. Er wird schon sehen, wer hier wen..."

"Sirius?"

Der Animagus schnellte ob Remus' Stimme erschrocken hoch und die Scherben fielen erneut zu Boden.

"Verdammter Mist. Musst du mich so erschrecken, Moony?" sagte er anschuldigend zu seinem Freund, bevor er sich wieder bückte um die Bruchstücke abermals zusammenzulesen.

Remus ging zu ihm und half ihm, alle Scherben hochzuheben und in den Abfall zu werfen. "Was ist den passiert, Tatze? Du bist ja total außer dir."

Sirius schnaubte nur. "Frag den fettigen Idioten. Dieser Mistkerl mit seiner verdammten Arroganz, der bringt mich zur Weißglut. Stell dir vor; er hat sogar die Frechheit besessen, mir zu drohen."

Remus schüttelte begütigend den Kopf. Dass es nicht lange friedlich zugehen würde, wenn Sirius und Snape in einem Haus waren, vor allem in der jetzigen Situation, hatte er erwartet. Leider hatten sie im Moment keine andere Möglichkeit. "Beruhige dich, Sirius. Albus wird heute Nachmittag mit Fudge reden gehen. Wenn alles gut läuft, sind die Auroren bald weg."

"Kaum zu früh", murrte Sirius.

Lupin legte Sirius einen Arm um die Schulter und führte ihn zu einem der vier Holzstühle, die um den Küchentisch standen. Sirius ließ sich recht willig in einen hineindrängen, sein Gesicht noch immer eine Mischung zwischen Wut und Resignation.

Remus tätschelte ihm noch einmal beruhigend die Schulter, bevor er zurück zu dem Teekrug ging, zwei frische Tassen aus dem Schrank nahm, die er mit der heißen Flüssigkeit füllte.

Eine Tasse stellte er vor Sirius bevor er sich mit der zweiten seinem Freund gegenüber auf einen Stuhl setzte.

Erst als Sirius die Tasse mit beiden Händen griff und einen vorsichtigen Schluck nahm, schien ein Teil der Wut aus seinem Gesicht zu verschwinden.

"Besser?" fragte Remus.

Sirius nickte und sah den Werwolf gerade in die Augen. "Warum macht dieser Slytherin das, Remus? Warum kann er sich nicht wenigstens einmal zivilisiert benehmen, wenn ich ihm schon helfen muss."

Remus lächelte ansatzweise. "So wie ich euch Beide kenne, warst du wohl ihm gegenüber auch nicht gerade die Freundlichkeit in Person."

Wieder schnaubte Sirius. "Ich bin derjenige, der die ganze Drecksarbeit machen und ihn bemuttern muss. Er ist derjenige, der Dankbarkeit zeigen sollte, nicht ich. Kannst du dir vorstellen, dass ich ihn sogar hätte füttern sollen?"

Remus verzog das Gesicht bei dem Gedanken. "Ich wette, dass er darüber nicht gerade erfreut war. Ich frage mich, wie du das fertiggebracht hast, dass er das zulässt."

Sirius biss sich bei diesen Worten auf die Unterlippe und senkte den Blick wieder, eine Geste, die Remus gut von seinem Freund kannte, wenn dieser sich wegen irgend etwas schuldig fühlte.

"Du hast ihn doch dazu überredet", hakte er nach.

"Es war wirklich nicht mein Fehler. Er hätte es nur gegen mich ausgenutzt."

Remus konnte Sirius' gemurmelten Worte kaum hören, aber sie waren laut genug, ihn leise aufstöhnen zu lassen. "Ich gehe mal schauen, ob ich was machen kann", sagte er beschwichtigend. Wahrscheinlich würde er eher die Ruhe bewahren als Sirius, um Snape von der Notwendigkeit zu überzeugen.

"Ähm, Remus...", warf Sirius nun zögernd ein, während die Finger einer Hand nervös über den Rand seiner Tasse fuhren. "Da gab es ein kleines Missgeschick... Nichts schlimmes, aber Snape wird wohl nicht so froh sein, dich zu sehen."

Wieder schüttelte Remus den Kopf. "Was habt ihr Beide denn nun schon wieder angestellt."

Mit einem innerlichen Seufzer erhob er sich vom Tisch und machte sich zum oberen Stock auf.

Remus wusste nicht, was er zu erwarten hatte, doch nach dem, was er und Minerva von dem Direktor erfahren hatten, hatte Snape einiges einstecken müssen und er war in keiner guten Verfassung.

Als er die Tür erreichte, hielt er erst einmal inne und atmete tief durch. Er glaubte Sirius sofort, dass Snape nicht glücklich sein würde, ihn zu sehen. Severus trug ihm noch immer nach, dass er ihm als Werwolf einmal zu nahe gekommen war. Dass das Ganze Sirius' Fehler gewesen war, und er selber keine Ahnung davon gehabt hatte, spielte für den Slytherin keine Rolle. Seine Wut kam daher, dass sein Stolz verletzt worden war und James ihn dann auch noch gerettet hatte. Snape sah sich als Opfer von ihnen allen.

Langsam öffnete er die Tür und trat ein. Er erwartete, dass Snape ihn gleich anherrschen würde, doch nur Stille drang ihm entgegen.

"Severus?"

"Hau ab."

Remus stutzte. Snapes Stimme klang erdrückt und heiser. So hatte er den Slytherin noch nie reden gehört.

Doch der Anblick, der sich ihm bot, als er sich dem Bett näherte, ließ ihn scharf einatmen. Snape lag auf seiner rechten Seite, gefährlich nahe an der Bettkante, sein linker Arm kraftlos über die Kante hängend und das Gesicht in das Kissen gedrückt. Die Bettdecke und das hinten offene Nachthemd waren zerwühlt und verrutscht und ließen den Mann nur noch teilweise zugedeckt. Ein umgestülpter Teller lag in einer Lache am Boden, neben einem umgekippten Glas und Tablett.

Hätte Remus nicht die Stimme des Zaubertränkemeisters gehört, dann hätte er den Mann für bewusstlos gehalten.

"Merlins Bart, Severus", rief er aus und eilte zu dem Bett. Er wich der größten Sauerei am Boden aus, als er sich zu Snape hinunterbeugte. Behutsam griff er nach den Schultern des Mannes und drehte ihn zurück auf den Rücken.

Snape machte keine Anstalten, dass er sich der Handlung bewusst war und hatte seine Augen fest geschlossen. Nur sein Mund verzog sich leicht im Schmerz, als Remus Druck auf die Schultern ausübte.

Was zur Hölle war hier passiert? Es sah fast so aus, als hätte Sirius Snape das Essen einfach auf den kleinen Tisch neben dem Bett gestellt und Snape allein damit gelassen um zu essen, und der Mann hatte versucht, alleine zurechtzukommen, was natürlich nicht gegangen war. Allerdings erklärte das nicht, warum Snapes Nachthemd und die gesamte Bettwäsche um seinen Brustbereich herum so durchnässt war.

"Severus?" versuchte Remus den verletzten Zauberer erneut zu einer Reaktion zu bewegen und er wurde damit belohnt, dass Snape ihn aus geröteten Augen ansah, die fast so aussahen, als wenn er geweint hätte.

"Hau endlich ab, verdammter Werwolf", giftete er allerdings, wenn auch nicht mit viel Nachdruck.

"Was ist passiert, Severus?" fragte Remus sanft, nicht auf Snapes Beleidigung eingehend.

"Frag doch den Köter", fuhr Snape nun auf, seine Augen blitzten wild auf, als er aus seiner Lethargie zu erwachen schien und er kräuselte böse die Lippen.

Remus beobachtete Snape einen Moment nachdenklich. Irgend etwas war hier passiert und er begann einen unangenehmen Verdacht zu bekommen, dass Severus nicht alleine daran Schuld gewesen war, dass das Glas und der Teller sich auf Boden und Bett entleert hatte. "Das werde ich", antwortet er ruhig, und er plante auch genau dies zu tun.

"Mir kann's recht sein", knurrte Sirius' Stimme vom Eingang her und Snapes Augen verhärteten sich sofort noch mehr, auch wenn er den Blick nicht zu dem Neuankömmling lenkte.

Remus stattdessen sah leicht vorwurfsvoll zu seinem Freund, der mit gerümpfter Nase und nicht minder feindseligem Blick im Türahmen lehnte. "Wir reden später. Erst einmal müssen wir dich trocken und sauber kriegen, Severus." Er sah wieder zu dem Zaubertränkemeister und beobachtete genau dessen Reaktion. Doch der Mann presste nur seine Lippen noch mehr zusammen.

"Sirius, hole bitte eine Schüssel, Wasser und einen Lappen um den Boden zu säubern. Ich kümmere mich um Severus."

Sirius verschwand mit einem letzten abfälligen Blick auf Snape und Remus holte einmal tief Luft, bevor er eine Hand auf Severus' Schulter legte. Sofort fiel ihm das unmerkliche Zittern in dem Körper unter seiner Hand auf. Natürlich würde Severus frieren, wenn er, wer wusste wie lange schon, durchnässt und halb abgedeckt im Bett lag.

"Es wird besser gehen, wenn ich dir aus dem Bett helfe, Severus. Das muss außerdem frisch bezogen werden. Soll ich einen Stuhl holen, oder möchtest du lieber, dass ich dir ins Badezimmer helfe?" Remus wusste, wie begeistert Snape sein würde, wenn er Hilfe von ihm und Sirius annehmen musste und so gab er sich die größte Mühe, dem Mann so viel Entscheidungsfreiheit wie möglich zu lassen.

"Ist mir doch egal. Am liebsten so weit weg von dir und dem Hund wie möglich, aber diesen Gefallen wirst du mir wohl kaum machen."

Wie erwartet erkannte Severus nicht, dass Remus versuchte es ihm einfacher zu machen. Oder er wollte es nicht bemerken. Sirius, der gerade wieder mit einem Eimer hereinkam, schnaubte ob der Antwort, die er eben noch mitbekommen hatte.

"Tut mir leid, Severus, aber wir können dich nicht in der Nässe liegen lassen bis Poppy wieder vorbeikommt. Du zitterst ja jetzt schon. Tröste dich damit, dass Albus mit dem Ministerium reden will, damit sie die Auroren abziehen. Mit etwas Glück wird sich Poppy bald komplett um dich kümmern können."

Remus wartete auf eine sarkastische Antwort, die jedoch nie kam. Severus sah nur an einen Punkt in der Luft, als hätte er Remus' letzten Kommentar gar nicht gehört. Der Werwolf seufzte tief und sah zu Sirius auf, der, noch immer den Eimer in den Händen, stirnrunzelnd auf Snape hinuntersah. "Hilfst du mir, Sirius? Wir bringen ihn in das Badezimmer."

Selbst als Remus die nasse Decke ganz von Snape zog, ihn mit einem Arm unter die Knie griff und der andere unter seine Schultern schob, ihn mit einem vorsichtigen Schwung an die Bettkante setzend, reagierte Snape nicht. Er hatte nur die Augen abermals fest geschlossen.

Als er ihn in einer sitzenden Position hatte, machte Remus eine Pause um Snape die Möglichkeit zu geben, sich wieder zu sammeln, während er das verrutschte Nachthemd arrangierte, um Snape etwas Würde zu bewahren. Remus sah die Notwendigkeit des Krankennachthemdes ein, aber es war ihm auch klar, dass dies noch demütigender für einen Mann wie Severus Snape war. Der Zaubertränkemeister jedoch, schien im Moment keine Gedanken daran zu verschwenden. Er atmete stoßweise und das Blut war ihm aus dem Gesicht gewichen.

"Der Schwindel vergeht gleich, Severus", beruhigte Remus.

Sirius hatte inzwischen den Eimer abgestellt und kam ebenfalls zum Bett. Er studierte eine Weile Snapes Gesicht, seine Gefühle unlesbar. "Sirius?" riss ihn Remus aus seinen Gedanken. Der Hass, der noch vor einer Minute in Sirius' Augen gelegen hatte, war von etwas anderem überdeckt worden und Sirius wirkte fast nachdenklich. Als der Animagus zu ihm hinübersah, hob Remus fragend eine Augenbraue. Sirius winkte jedoch ab. "Lass ihn uns hinunter bringen", sagte er schließlich, hakte den Infusionsbeutel von seiner Befestigung über Snapes Kopf und hielt ihn in einer Hand.

"Also, los geht's, Severus", ermunterte Remus und gemeinsam mit Sirius griff er dem Zaubertränkemeister unter die Arme und zog ihn hoch.

Snapes Augen schossen auf und er unterdrückte gerade noch einen schmerzhaften Schrei.

"Seine Füße", warnte Remus und gemeinsam hoben er und Sirius Severus' Arme um ihre Schultern, um ihn besser anheben und seine verbrannten Füße entlasten zu können. Jedoch stöhnte dieser bei dieser Handlung nur noch lauter auf und eine dünne Schicht Schweiß bildete sich auf seiner Stirn.

"Was ist los, Severus", fragte Remus besorgt.

"Schultern", brachte Snape nach Atem ringend hervor.

"Mist", fluchte Remus. Er zögerte nur noch eine Sekunde, bevor er Snapes Arm von seiner Schulter herunternahm und den Zaubertränkemeister ohne weiteren Aufhebens, von Sirius weg, in seine Arme hob.

Snape zitterte unmerklich. Noch immer kam sein Atem stoßweise und er hatte die Augen im Schmerz zusammengepresst. "Nicht...", brachte er keuchend hervor.

"Keine Angst, Severus. Ich passe auf deine Verletzungen auf."

Der Zaubertränkemeister begann sich schwach gegen den Halt des Werwolfes zu wehren.

"Hör verdammt nochmal auf, dich zu wehren, Snape!" fuhr ihn Sirius an und sofort erstarben Severus' Bewegungen.

"Bringen wir ihn hinunter", sagte Remus erleichtert.

Als er, dicht gefolgt von Sirius, der den Infusionssack noch immer hielt, die Treppe hinunterstieg, musste Remus stark aufpassen, dass er nicht stolperte und mitsamt der Last in seinen Armen hinfiel. Obwohl Snape schon immer recht dünn gewesen war, und nun für einen ausgewachsenen Mann seiner Statur viel zu leicht war, war er dennoch um einige Zentimeter größer als der Gryffindor und Lupin war schon seit jeher nie besonders kräftig gebaut gewesen.

Dennoch schafften sie es ohne Unfall zum Badezimmer und Remus setzte Snape vorsichtig auf den heruntergeklappten Klodeckel. Er hielt eine Hand stützend auf der Schulter des Tränkemeisters, als er sich aufrichtete. Snape hatte den Mund zu einem dünnen Strich zusammengepresst und starrte wütend geradeaus.

"Tut mir leid, dass ich dich getragen habe, Severus, aber es war so schonender für deine Verletzungen", entschuldigte sich Remus etwas verlegen. Er war sich voll bewusst, was Snape davon halten musste, von ihm getragen zu werden, wie ein kleines Kind.

"Ach lass es sein, Remus", fiel Sirius ein. "Dem ist es doch nur Recht, wenn wir seine persönlichen Sklaven spielen." Die Stimme des Animagus war spöttisch, doch er beobachtete Snape eindringlich und ernst, als er die Worte sagte. Remus warf ihm einen vorwurfsvollen und warnenden Blick zu. "Sirius, hör endlich auf mit den Sticheleien."

Sirius jedoch reagierte nicht auf Remus und hielt seinen Blick bloß unverwandt auf Snape.

Snape versteifte sich ob Sirius' Worten, doch es dauerte eine Weile, bevor er schluckte und sich zu dem Animagus umdrehte, dessen Lippen sich auch sogleich höhnisch verzogen. "Du bist ein Idiot, Black. Lass mich endlich allein." Snapes Stimme war leise und seine Augen schossen förmlich Blitze.

"Genug davon", unterbrach Remus die Streithähne. "Was ist eigentlich mit deinen Schultern los? Poppy hat keine Verletzungen feststellen können."

Severus zögerte einen Moment, bevor er Remus anfauchte. "Das spielt wohl kaum noch eine Rolle."

Remus zwang sich innerlich zur Ruhe. Zwischen Sirius' und Severus' Benehmen, hatte er so langsam das Gefühl in einem Irrenhaus gelandet zu sein. "Bitte, Severus. Poppy hat mir gesagt, dass ich dich fragen soll."

Snapes Lippen kräuselten sich merklich, und in seinen Augen spiegelte sich offensichtliche Abscheu. "Ich habe sie mir ausgekugelt und sie wurden magisch wieder geheilt. Die Schmerzen sind wahrscheinlich ein weiteres Geschenk von Ihm und seinem Fluch.

"Albus wird schon einen Gegenfluch finden, Severus. Hab Geduld."

Remus zögerte. Er wollte Snape in seiner ausgelieferten Position nicht überfordern, aber die Situation war bestens dazu geeignet, mehr aus Severus herauszulocken, ohne ihn direkt zu fragen, wie er gefoltert worden war.

Wie hast du die Schulter ausgerenkt?"

"Das geht dich nichts an, Werwolf", knurrte Severus jedoch nur.

Remus schüttelte bedauernd den Kopf. Severus war nicht jemand, der anderen von seinen eigenen Niederlagen erzählte. Vor allem nicht einem Herumtreiber. Aber Remus konnte sich auch so gut vorstellen, was passiert war. Es war gut möglich, sich etwas auszurenken, wenn man unter dem Cruciatus die Körperkontrolle verlor und wo runterstürzte oder hart dagegen knallte. Bloß dass die Magie eines einzigen Heilfluches noch immer von dem Fluch nachgetragen wurde, schien unglaublich. Sie fanden besser bald einen Gegenfluch.

"Remus, der merkt es noch nicht einmal, wenn man ihm helfen will", warf Sirius ein und erntete dafür sofort einen vernichtenden Blick Severus'.

"Warum bringen wir es nicht endlich hinter uns. Ich kann mir erhebendere Arbeiten vorstellen, als verschüttete Nahrungsmittel von Snape abzuwaschen."



 

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